Rettern. Der Landkreis Forchheim bekommt für den Umbau des Knotenpunktes bei Rettern zum Kreisverkehrsplatz mit Geh- und Radwegeanschluss eine Festbetragsförderung in Höhe von 1.280.000 Euro vom Freistaat. „Die Regierung von Oberfranken wurde angewiesen, die Bewilligung bis zu diesem Betrag auszusprechen“, teilt Stimmkreisabgeordneter Michael Hofmann mit. „Mit dem Umbau verbessern wir die Verkehrssituation vor Ort massiv. Das war die Grundvoraussetzung für diese Förderung. Nun wird ein bisheriger Unfallschwerpunkt beseitigt. Die Bauarbeiten sind bereits voll im Gange.
Die Förderung erfolgt nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, von den Gesamtkosten in Höhe von rund 1.940.000 Euro sind voraussichtlich 1.750.000 Euro zuwendungsfähig. Der in Aussicht gestellte Förderbetrag von 1.280.000 Euro entspricht demnach einer Förderung von 73%. „Das ist eine sehr hohe Förderquote, der Freistaat entlastet damit den Haushalt des Landkreises. Dies zeigt einmal mehr deutlich auf, dass wir an der Seite unserer Landkreise und Kommunen stehen. Wir halten an unseren hohen Förderquoten fest und halten unsere Förderprogramme aufrecht. Das unterscheidet uns vom Bund und der Politik der Ampel, die schon die gemeinsame Sportstättenförderung und jüngst auch die Gigabit-Förderung für schnelles Internet wegen ausgeschöpfter Mittel in diesem Jahr eingestellt hat. Das sind gänzlich verkehrte Signale, die aus Berlin ausgesendet werden. Solide und krisensichere Politik ist wie die Arbeit in einem Handwerksberuf: Sie lässt sich nicht mit zwei linken Händen bewerkstelligen!“, stellt Hofmann fest.