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Klassik trifft Poetry Slam

Hohe Förderung für neues Kulturprojekt

02.04.2025

Ebermannstadt     Die höchste Fördersumme aus dem Bayerischen Kulturfonds im Bereich der Kunst in Oberfranken bekommt in diesem Jahr ein besonderes Projekt an einem besonderen Ort im Landkreis Forchheim. Der Freistaat unterstützt die Konzerte „Da verschob sich die Ruhe – Klassische Musik und Poetry Slam über den Klimawandel“ des Vereins „Kuratorium zur Förderung von Kunst & Kultur im Forchheimer Land“ formal mit 17.700 Euro. „De facto können 15.000 Euro in das Projekt fließen. Die außergewöhnliche Konzeption des Konzertprojektes hat die Ausschüsse des Landtags überzeugt.“, erklärt Stimmkreisabgeordneter Michael Hofmann, der für die CSU-Fraktion im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages sitzt. Die Geschäftsführerin des Kuratoriums, Marion Rossa-Schuster vom Kulturamt des Landkreises hatte MdL Hofmann um Unterstützung des Förderantrages des Vereins gebeten.

Geplant sind zwei Konzerte mit dem „Ensemble Ruhr“, am 25. und 26. Juli ab 20 Uhr im Lokschuppen der Dampfbahn Fränkische Schweiz in Ebermannstadt. Mit dem Auftritt an diesem Veranstaltungsort wird eine neue Kulturstätte der Stadt Ebermannstadt bespielt. Auch das Konzert selbst ist einzigartig. Mit dem Aufeinandertreffen von klassischer Musik und Poetry Slam sollen neue Zielgruppen erschlossen werden. Klassisches Konzertpublikum ist tendenziell eher älter. Durch die Kombination mit Poetry Slam und der Thematik Klimawandel soll das Interesse junger Generationen geweckt werden. Umgekehrt sollen moderne, nachdenkliche Texte einen anderen Blick auf das Thema Klimawandel eröffnen. „Der Versuch, Jung und Alt auf eine neue musikalische Weise zueinander zu bringen, ist höchst spannend. Diese Idee verdient eine echte Chance. In jedem Fall ist diese Kombination einzigartig und wird überregionale Aufmerksamkeit erzielen“, ist sich MdL Michael Hofmann sicher.

Der Projektbeschreibung ist folgendes zu entnehmen: 

„Gemeinsam mit der mehrfach ausgezeichneten Slam-Poetin Tabea Farnbacher und der Pianistin des preisgekrönten Morgenstern Trios Catherine Klipfel erhebt das Ensemble Ruhr seine Stimme: Intensive und zum Nachdenken anregende Texte über die vier Elemente und unseren Umgang mit der Erde verbinden sich in „Da verschob sich die Ruhe“ zu einer einzigartigen Inszenierung mit klassischer Musik. Dabei geht es neben Reflexionen über die menschengemachte Zerstörung und ihrem Ausmaß besonders um den gemeinsamen Blick nach vorne und das Handeln. Unter der Regie von Katrin Sedlbauer begegnen sich klassische Musik und Poetry Slam gleichberechtigt. Dies ermöglicht den Künstlern auf der Bühne, eine neue und einzigartige Ausdrucksform zu finden.“

Drei Tage vor den Auftritten finden vom 22. bis 24. Juli die Probentage statt, bei denen sowohl die Konzerte wie auch das Programm individuell erst einstudiert werden. „Dies bedeutet auch, dass Beleuchtung, Ton und Dramaturgie in den Tagen vor dem Konzert mit den handelnden Personen aufeinander abgestimmt und einstudiert werden müssen“, so der Veranstalter.  

 

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