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Arbeitskreis Gesundheit besucht Pharmaunternehmen Sandoz

Produktion lebenswichtiger Arzneimittel muss zurück ins europäische Inland

28.03.2025 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion hat die Sandoz-Werke in Holzkirchen und Kundl (Österreich) besucht.

In Holzkirchen wird beispielsweise an Biosimilars geforscht, d.h. an Generika für hochkomplexe Arzneimittel. In Kundl besteht das letzte Antibiotika-Werk der Europäischen Union. „Hier findet die gesamte Kette der Produktion statt: von der Herstellung des Wirkstoffs – des Penicillins – über die Verarbeitung zu den verschiedenen Arzneimitteln (Tabletten oder Säfte) bis hin zur Verpackung und Auslieferung. Das ist überlebensnotwendig!“, so der gesundheitspolitische Sprecher Bernhard Seidenath.  

Der Landtag hatte in dieser Legislaturperiode beschlossen, dass eine sichere, hochwertige und wohnortnahe Arzneimittelversorgung ein hohes Gut und wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge sei (LT-Drs. 19/83). Dabei wurde eingefordert, dass die im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV = Gesetzliche Krankenversicherung) vorgenommenen Änderungen am Nutzenbewertungssystem des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) umfassend überarbeitet werden müssten. Seidenath unterstrich: „Wir müssen das Unsere tun, um die Produktion – zumindest lebenswichtiger – Arzneimittel und ihrer Wirkstoffe wieder ins (europäische) Inland zurückzuverlagern. Eine Kraftanstrengung ist auch, die Arzneimittelhersteller, die wir in Europa haben, zu halten.“ An der Fahrt haben aus dem Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention die Abgeordneten Dr. Andrea Behr und Helmut Schnotz teilgenommen, ebenso die Vorsitzende des Wirtschafts-AK Kerstin Schreyer.


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